- Zielsetzung:
Wir
sind eine Grundschule, die christliche Werte vertritt und die aus einer
Kindergarten- und einer Primarschulabteilung besteht. Neben der
Wissensvermittlung sehen wir unsere Aufgabe darin, die Kinder zu
Respekt (Material und Personen), zu Selbständigkeit sowie zu
Eigenverantwortung und zu Kreativität zu erziehen.
Grundvoraussetzung ist in unseren Augen die Lernfreude zu wecken und zu
erhalten, indem wir versuchen, alle Sinne (Körper, Geist und Herz
) anzusprechen. Im Interesse der Kinder sind wir dabei auf die aktive
Unterstützung der Eltern angewiesen. Der ständige Dialog
zwischen Eltern, Lehrern und Kinder ist eine der Säulen unserer
Pädagogik.
1. Erziehung
Die
Gemeindeschule Hauset bekennt sich u.a. zu folgenden Erziehungszielen:
Erziehung zur gegenseitigen Toleranz und Solidarität
Erziehung zur angemessenen Konfliktfähigkeit
Erziehung zur Ächtung jeglicher Form von Gewalt
Integration von Behinderten unter Mithilfe von geschultem
Personal
Erziehung zur Selbständigkeit und
eigenverantwortlichen Handeln
Erziehung zu umweltgerechten Handeln
Es gilt die Kinder zu stärken:
Kinder müssen Möglichkeiten bekommen, ihr Können unter
Beweis zu stellen. Ihre Schwächen dürfen im Umgang mit ihnen
nur eine nachgeordnete Bedeutung haben.
Kinder brauchen Zuversicht und Verlässlichkeit,
deshalb benötigen sie die Erfahrung, dass Bemühung anerkannt
wird.
Kinder brauchen neben in der Gesellschaft dominierenden
Überschätzung der Kopfleistung, eine gleichberechtigte
Würdigung und Wertschätzung ihrer sozialen,
praktisch-handwerklichen, praktisch-künstlerischen und
körperlichen Fähigkeiten.
Kinder brauchen Orientierung. Orientierung wächst aus
der Begegnung mit den Menschen, die ihnen Vorbilder sind.
Orientierung erwächst aus der Einhaltung von
vereinbarten Regeln.
Orientierung erwächst aus der Auseinandersetzung mit den Fragen
des Lebens. Kinder brauchen die Gewissheit, dass ihre Ängste,
Fragen und Sorgen ernst genommen werden. Hierzu ist Zeit erforderlich,
die oft auch auf Kosten der Vermittlung von Lernstoff aufgewandt werden
muss.
Und schließlich erwächst Orientierung aus der Erfahrung von
Gerechtigkeit und auch Konsequenz. Kinder brauchen Pädagogen, die
ihnen gegenüber gerecht, ehrlich und zuverlässig sind. In
diesem Sinne ist es offensichtlich, dass sich die Erziehung in der
Grundschule nur in begrenztem Umfang auf der kognitiven Ebene
vollzieht, etwa in Unterrichtseinheiten zu diesem Thema. Es gilt
vielmehr, während der Unterrichtszeit ein Schulleben zu gestalten,
in dem das spontane Erleben dieser Ziele im Wechselspiel der
Erfahrungen aller Beteiligten ermöglicht wird.
2. Rolle des Lehrpersonals
Die
Klassenlehrer sind die eigentlichen Säulen der pädagogischen
Arbeit in einer Schule. Sie bestimmen Lernklima und Schulleben in
besonderer Weise. Sie geben den Kindern durch ihr Vorbild Orientierung
und sichern ihren Erziehungsfortschritt.
Das Lehrpersonal sollte:
positive Ausstrahlung besitzen, Humor , sowie Sensibilität und
Verständnis für die persönlichen Belange der Kinder
haben.
durch geeignete Klassengestaltung, durch Feste, Klassenfahrten und
sonstige Veranstaltungen für eine positive Atmosphäre im
Klassenverband sorgen.
in
Zusammenarbeit mit den Fachlehrern für eine Ausgewogenheit des
Unterrichtes sorgen.
alle Fachlehrer von geltenden Regeln in der Klasse informieren.
3.
Gewaltprävention
Schulleben
vollzieht sich auf der Basis gegenseitigen Respekts und
Vertrauens. Dennoch ist das Erleben und Bewältigen von Konflikten
Teil des
sozialen Miteinanders, an dem es in alltäglichen Situationen
gemeinsam und
ständig zu arbeiten gilt. Bei diesem Prozess unterstützen
sich alle
Mitarbeiter der Schule gegenseitig in klarer Ablehnung jeglicher Art von
Gewalt.
Präventive Maßnahmen:
Die Kinder sollen gemeinsam erarbeitete Regeln kennen lernen und
einhalten.
Erziehung durch Vorbilder. (Alle Mitarbeiter bemühen sich um
freundliche und gewaltfreie Zuwendung zu den Kindern und untereinander.
)
Einübung von gewaltfreier Konfliktbewältigung.
Durch gewissenhaft ausgeübte Aufsichten sollen die Kinder sich
einerseits beaufsichtigt, andererseits beschützt fühlen.
Konkrete Bewegungsangebote in den Pausen.
Freundliche Gestaltung der Unterrichtsräume.
Einen Rahmen schaffen, in dem Kinder nach vereinbarten Regeln
Kräfte messen können.
Bemerkung:
Bei
gravierenden Vorkommnissen und nach vergeblichen Ermahnungen gilt
folgende Regel:
Gewalt, auch verbale Gewalt, wird unter keinen Umständen geduldet.
Der Schutz der Geschädigten steht im Vordergrund. Deshalb ist ein
Maßnahmenkatalog vorgesehen. Dieser steht unter dem Leitsatz: "
Ich akzeptiere dich, aber nicht deine Tat''. Die Sanktionen können
in der Schulordnung nachgelesen werden.
a)
Kindergarten - Primarschule: Informationsabend, Gruppenbildung durch
Projekte im Kindergarten, Zusammenarbeit Schule und Kindergarten
b)
Stufenübergang: altersgemischte Gruppen
c)
Primarschule - Sekundarschule: Informationsabend, Berufsberatung
Struktur:
a) Klassenaufteilung: Jahrgangsklassen, bzw. Doppelklassen
b) außerschulzeitliche Versammlungen:
monatlich: gesamtes Kollegium (Organisation)
zusätzlich: Kontinuität im Lernstoff,
Arbeitsmethoden usw.
Klassenrat
aktuelle Anlässe
c) Zeugnis: 3 mal im Jahr, besonderer Verteilungsmodus:
Lehrer - Eltern - Kindergespräch.
Pädagogische Arbeit
a)
Hauptauftrag des Lehrers: Erreichen der vorgegebenen
Schlüsselkompetenzen im kognitiven und sozialen Bereich.
b) Stützen des Lehrers:
Schulleiter (Organisator, Koordinator, usw.)
Eltern (allgemeine Mitarbeit, I.a.E.)
Fachlehrer
P.M.S.-Zentrum (zusätzliche Hilfe bei
Übergängen und Problemfällen)
c) Arbeitsformen:
Unterricht im Klassenverband
altersgemischte Gruppen (Lesen, Atelier, Umweltkunde,
Freiarbeit, Schwimmen, usw.)
Partner- und Gruppenarbeit
fachübergreifender Unterricht
Tagesplan
Förderunterricht
Kreisgespräch
Einsatz von Medien
Hausaufgaben
d) besondere Projekte: Sie sind als Öffnung der
Schule nach Außen zu sehen.
Klassenfahrten
Schulfest
Schulgottesdienst
Bewegungsprojekt
Besichtigungen (Betriebe, Natur, usw.)
in musischen Bereichen
Suchtprävention
Erste Hilfe (Benjamin-Kurs)
Zahnprophylaxe
Monatsabschlussfeier
zu besonderen Anlässen
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